Meine Gedichte

 

 

 

Das Leben ist kein Märchen.

Ach wäre doch das Leben,
so einfach wie im Märchenbuch.
Das Wünsche sich erfüllen werden
und Träume die man nicht mehr sucht.

Ein Tischlein deck dich bei uns steht.
Ein Esel streck dich mit uns geht.
Ein Wasser das uns Leben schenkt.
Ein Prinz der nur an dich noch denkt.

Doch leider ist es niemals so
und doch sind wir im Leben froh.
Ich will nicht alles was es gibt.
Ich will nur, dass jeder Mensch ein wenig liebt!

Und dieses dann auch zeigen kann
denn das bleibt uns ein Leben lang.


Karin Lehmann

 

 

 

 

Kinder dieser Erde

Alle Kinder dieser Welt,

 

hab ich heut zu mir bestellt.
Wir gehen in das Märchenland.
Die Realität wird jetzt verband.
Ich will, dass ihr heut glücklich seid
Und niemand mehr vor Schmerzen schreit.
Singt und tanzt und spielt und lacht,
lasst heraus die ganze Qual der schwarzen Nacht.
Die warme Sonne nimmt jedes Kind in den Arm.
Ihre Strahlen streicheln euch und halten warm.
Die Märchenfiguren nehmen euch an die Hand
Und führen alle Kinder durch das Märchenland.
Steigt auf das Karussell der Liebe
und niemand denkt mehr an schlimme Hiebe.
Auf dem Regenbogen der Achterbahn,
werd ihr in euer Glück gefahren.
Kein Hunger sollt ihr hier mehr haben,
am Kiosk des Schlaraffenlandes sollt ihr euch laben.
Seid ihr dann müde von der Tollerei,
kommt eine Wolkengondel schnell herbei.
Sie schaukelt sanft euch in die Träume
und zeigt euch Ruhe, Liebe, Geborgenheit und bunte Räume.
Dort könnt ihr Kind sein und endlich wieder lachen
und all die Sachen, die im Leben vergönnt, heut in diesem Märchenland machen.

Ach wär ich doch eine Fee und könnte zaubern.

 

Karin Lehmann

 

 

Was sind schon Worte?

Sie sagen viel, aber was halten sie?
Worte können uns fesseln,
sie können uns zu denken geben.
sie können uns zum weinen und lachen bringen,
sie bringen uns zum träumen,
sie können uns sehr weh tun,
sie sind da um uns zu verständigen,
sie sind wertlos, wenn sie nichtssagend sind,
viele Worte sagen oft wenig aus.
Wir können uns auch ohne Worte sehr gut verstehen,
denn ein Blick sagt mehr als  tausend Worte.
Doch es ist immer wieder schön, sich vernünftig
mit Worten austauschen zu können.



 

Karin Lehmann

 

 

 


Guten Nacht du schöner Tag

Wenn der Abend den Tag beendet und wir voller Freude dieses Schauspiel sehen.
Das die Sonne sich gewendet um langsam, schwebend unter zu gehen.
Der Maler in der Ferne, uns mit Farben sehr verwöhnt.
Das glitzernde Meer mit ausgebreiteten Armen die Sonne in sich verströmt.
Ich schließe kurz die Augen und spüre das immer noch warme Sonnenlicht.
Ein kühler Wind bringt mich zurück, er streichelt ganz zärtlich mein Gesicht.
Mich fröstelt etwas, denn gerade hat das Meer die Sonne verschluckt.
Da meldet sich der Mond, er hatte sich hinter eine Wolke geduckt.
Wie schön doch sein Antlitz ist, wenn der Mond seine Sternlein am Himmel um sich scharrt.
Währenddessen die Sonne im Meer mit ihren Sternlein verharrt.
Die Dunkelheit langsam auf die Erde niedersinkt,
die Natur schließt die Augen, als in der Ferne ein leises Lied erklingt.
Es sind die Wipfel der Tannen, die da rauschen.
Sie spielen ein Lied, das wir mit Bewunderung belauschen.
Was für ein Schauspiel das Leben uns zeigt,
auf einer wahnsinnig, geilen Welt, vor der ich mich ehrfurchtsvoll verneig.


Karin Lehmann

 

 

 

 WIE EIN JOJO IN DEINER HAND


Ich versuche dich zu berühren.
Doch Du lässt mich fallen.

Nein, nicht sehr tief!

Ich möchte das Band zerschneiden,
mein Messer ist zu stumpf.

Du holst mich wieder aus der Tiefe.
Ich bin glücklich und schwebe auf Wolken,
um mich erneut herunter zu stoßen.

Wie lange noch?

Halt mich endlich fest oder wirf mich weg!

Karin Lehmann

 

 Die Rose und das Gänseblümchen

Du stehst stolz und schön,
in deiner vollen Blüte.
Eine wunderbare Rose.
Daneben ich, ein kleines Gänseblümchen,
das versucht dich zu streicheln.
Doch du bemerkst es nicht,
oder willst es nicht bemerken.
Dein Duft den du verströmst genießt ein jeder.
Du wirst bewundert und angehimmelt.
Ist es das, was du willst?
Für mich bist du eine Blume, wie jede Andere.
Ich versuche mich zu strecken.
Würde dich schützen vor Sonne und Wind
doch du lässt es nicht zu.
Weil ich nur ein Gänseblümchen bin?
Eines Tages wirst du gebrochen
stehst in der Vase und wirst immer noch bewundert.
Dann verwelkst du, einsam und allein.
Lass nicht zu das du einsam verwelkst
und ich zertreten werde.
Senke deinen schönen Kopf zu mir
wir könnten glücklich sein
und irgendwann zusammen verwelken.

 Karin Lehmann

 

 


Meine Freundin Kika.

Warum hast du mich allein gelassen auf dieser kalten Welt?
Jetzt stehe ich da, schaue zurück und kann es nicht verstehen.
Du hast nichts gesagt, bist einfach gegangen, hast nicht gefragt ob es mir gefällt.
Der kalte Raum, der harte Stuhl, die vielen Blumen, du kannst sie nicht mehr sehen.

Was soll ich jetzt machen, mit wem soll ich lachen?
Was fällt dir bloß ein, lässt mich einfach allein!
Was bleibt mir jetzt, hast mein Herz verletzt.

Ich weiß du hast immer gelitten.
Konntest nicht sehen und konntest nicht gehen.
Trotz alledem haben wir unseren Weg bestritten.
Um gemeinsam und zufrieden in die Zukunft zu sehen.

Wir haben gelacht, lauter Unsinn gemacht.
Die erste Zigarette gepafft, und die Nacht voller Schrecken verbracht.
Den ersten Alkohol getrunken und dann im Nebel versunken.
Sehr viel Süßes gegessen, du durftest es nicht, aber warst förmlich besessen

Was soll ich jetzt machen, mit wem soll ich lachen?
Was fällt dir bloß ein, lässt mich einfach allein!
Was bleibt mir jetzt, hast mein Herz verletzt.

Nun bist du ein Engel und ich fühle du bist da.
Jetzt kannst du wieder gehen und die Herrlichkeit sehen.
Doch alles ist unsichtbar und nicht klar.
Ich versuche es zu verstehen,
du bist jetzt in einer anderen Welt, ohne Schmerzen
und nur dieses wünsche ich dir vom ganzen Herzen.


Es schmerzt mein Herz und hört nicht auf zu weinen,
doch die Zeit der Gemeinsamkeit bleibt.
Eines Tages werden wir uns wieder vereinen,
dann erblüht sie neu, unsere Freundschaftszeit.


Wir sehen uns! Deine Freundin Karin.


Karin Lehmann

 

Mein Herz


Mein Herz es war so fein, doch stark.
Behandelt wurde es ziemlich arg.
Hab es oft nur kurz ausgeliehen.
Als ich es dann zurück bekam, hat es nur noch laut geschrien.
Es ist das Wertvollste was ich je besessen
und unbezahlbar, wie könnt ihr das vergessen?
Ich hab die Wunden sanft geschlossen
Und mit Verstand dann übergossen.
Es stolpert weiter, so dahin.
Denn Leben, ohne Liebe, hatte keinen Sinn.
Die Narben kann man nicht mehr zählen.
Ich lass mein Herz jetzt nicht mehr quälen.
Vergrab es tief und zärtlich ein.
Zieh eine Wand so hart wie Stein.

Ich wollte doch nur einmal im Leben glücklich sein.


Karin Lehmann

 

Mein treuer Freund Rex




Viele Jahre warst du hier, gingst einen langen Weg mit mir.
Du standest mir treu zur Seite und warst der allerbeste Begleiter.
Hast mit Geduld gewartet, den ganzen Tag
und nie gemeckert, oder dich beklagt.
Hast mich geliebt, beschützt und vertraut.
An deiner Seite hab ich mich sicher gefühlt, in meiner Haut.
War ich mal traurig, du warst immer da.
Nie hast du mich im Stich gelassen, warst mir ständig nah.
Große Hürden hast du überwunden, oh was habe ich gebangt.
Du nahmst es mit Leichtigkeit und hast dich sogar dafür bedankt.
Dein bloßer Anblick war eine Pracht.
Ich war so glücklich mit dir und hab viel gelacht.
Gelernt hast du mit Leichtigkeit.
Hab dich immer stolz präsentiert, du warst zu allem bereit.
Ich kann es nicht verstehen, dass wir uns niemals wiedersehen,
doch die Zeit mit dir was wunderschön.





Karin Lehmann

 

 
Eine Chance für die Existenz
 
 


Das Leben ist, wenn man jung ist, wunderschön.
Aber wird man älter, kann es jeder klarer sehen.
Die Freunde, die du hast in jungen Jahren,
sind später nicht mehr da, du wirst das noch erfahren.

Und ist die Arbeit erst mal weg,
Dann stehst du schon im ersten Dreck.
Du bist ein Faulpelz, Assie, Simulant
und hast kein Platz in diesem Land.

Von was sollst du leben, sparen, existieren?
Niemand hilft dir, du wirst kriminell oder greifst zur Flasche,

du hast nichts mehr zu verlieren!
Alles, was den Menschen gefällt,
wird breit gewalzt auf dieser Welt.

Die Jugend will man mit dem Fortschritt faszinieren.
Falsch!

Man versucht nur, ihre Augen und Ohren zu zuschmieren.
Spart schön für die Rentenzeit,

dann kannst du leben in Saus und Braus.
Doch Vorsicht,

für Brille, Hörgerät und dritte Zähne
reicht auch das Gesparte nicht aus.

Es reicht nicht hin und reicht nicht her,
das quält die Menschen alle sehr.
Ohne Job,

alt und krank darfst du niemals werden,
dann bist du abgeschrieben hier auf Erden.
Jeder Mensch hatte ein Ziel,

auch wenn es nur ein kleines war.
Doch jetzt ist es unklar und wie eine Fata Morgana,

einfach nicht mehr da.

Warum ist es so, frag' ich den Staat dort oben?
Habt ihr uns immer nur angelogen?
Gebt allen Menschen Arbeit

und einen klaren Blick in ihre Zukunft ab,
dann können wir euch auch wieder achten

und stolz sein auf unseren Staat.
Ihr lebt wie die Made im Speck
und nehmt uns die ganze Hoffnung weg.
Dass ihr dort sitzt, auf eurem Stuhl, habt ihr uns zu verdanken.
Wir, schenkten euch unser Vertrauen, ohne zu schwanken.

Denkt daran, die Menschen sind stark.
Trotz Not und Krankheit,

verlieren sie niemals den Glauben an einen besseren Staat.
So war es immer schon auf Erden
Und wird auch niemals anders werden

 
Karin Lehmann
 
 
 

ES WAR EINMAL



Ich bin wie eine Lampe,
die man anschaltet
wenn ihr Licht gebraucht wird.

Ich bin das Blatt
in der Schreibmaschine,
auf das man schreibt,
was ich denken und tun soll.

Ich bin die Leinwand,
auf der man zeichnet
wie ihr mich haben wollt.

Ich bin wie eine Uhr,
die zeigt wie spät es ist
wenn ihr sie stellt.

Wie spät? Zu spät?
Nein!

Ein Segelschiff vom Wind getrieben.
Ich werde der Steuermann sein!

Karin Lehmann

Scherben
 

Wie eine Wooge, böse Frust,

macht sich breit auf meiner Brust.

Mein Herz in einem Tränenmeer,

es kann nicht schwimmen, kämpft so sehr.

Die Hand, auch keinen Halt mehr findet

und wie ein Stein im Meer verschwindet.

Zertreten und zerbrochen, was einst vielleicht mal Liebe war.

Vergessen und vergraben, einfach nicht mehr da.

Hab ich sie überhaupt besessen?

Ich weiß es nicht, es ist vergessen.

Lag doch schon immer nur auf einem Netz,

war klein und schwach und nur verletzt.

Hab sie wohl wirklich nie gefunden.

Das, was du sagtest von Liebe, war doch nur erfunden.

Benutzt, gebraucht und weg geworfen,

verletzt, verscharrt und eingebrochen.

Wo bist du denn, oh, wie sehr ich dich vermisse.

In Tränen erstickt und keine heißen Küsse.

Solange warst du fern und nie bei mir.

Komm doch einfach her und klopf an meine Tür.

Ein Mal, nur ein einziges Mal, möchte ich fühlen wie es ist,

wenn man geliebt wird und für Jemandem etwas Besonderes ist.

Wenn ehrliche Worte aus einem Mund erklingen.

Das, dass Herz zerschmilzt und anfängt zu singen.

Oh Zauber dieser großen Macht,

komm zu mir, ich warte auf dich bis in die Nacht.

Werde ich es einmal noch erleben, auf dieser Erde.

Nur einmal noch geliebt zu werden, bevor ich sterbe.

 

Karin Lehmann

 
Was ist Real?

 

Worte, Zeilen, Buchstaben treffen in unser Herz.

Wo sind wir, was machen wir hier?

Wir tun uns nur weh,

schweben dem Himmel entgegen, fangen an zu beben.

Dieser wunderbare Augenblick, bringt die Leidenschaft  zurück.

Blitze treffen uns ins Herz,

es gibt kein Zurück, doch dann fühlen wir den Schmerz.

Wir klammern uns an das Glück,

dass unser Innerstes entzückt.

Im Rausch der Gefühle gaben wir uns hin,

die Welt um uns ergab keinen Sinn.

Katapultiert der Sonne entgegen, vergessen dort das wahre Leben.

Das Feuer im Blitzlicht die Sinne verbrennt

und die Realität uns nicht wieder erkennt.

Eine große Macht,

umhüllt das Gewitter der Nacht.

Kein Verstand mehr nur unsere Herzen jetzt singen,

um uns die Erfüllung der Gier zu bringen.

Dann fallen wir tief, in die Wirklichkeit zurück.

Wo ist deine Hand, halt mich, halt mich noch ein Stück.

Doch da ist Nichts, nur eine kalte reale Welt,

die uns für kurze Zeit auf den Kopf gestellt.

Eine kleine Träne, die verirrt sich auf meine Hand,

sie stand kurz vorm Abgrund, direkt am Rand.

Schnell hab ich sie aufgefangen und bring sie zurück.

Eines Tages weint sie vieleicht vor Glück.

Karin Lehmann

 

Papa


Als ich heute in den Himmel schaute, der voller Glanz und Sternlein war,
musst ich die Tränen schnell verbergen, weil ich dort einen Engel sah.
Er schwebte übern Wolkenrand, sein Antlitz war mir wohlbekannt.
Dann war er da - ganz sacht und zärtlich fasste er meine Hand.
Ich spürte seine Nähe wieder, als wär er niemals fort von mir.
Mein größter Wunsch es war, ich sagte, jetzt bist du endlich hier.
Komm, sei nicht traurig, will dir zeigen wie gut es mir dort geht.
Er nahm mich in die Arme, ich spürte einen Schauer, wir flogen seinen Weg.
Da war ein Licht, so bunt und warm, als würden viele Lieder klingen.
Die Leichtigkeit umschloss mich sanft, mein Herz es hüpft, als würd es singen.
Da warn sie alle wieder, die ich so sehr vermisst und niemals hab vergessen.
Ich spürte so viel Liebe und bin so froh, dass ich Euch einmal hab besessen.
Die Tränen, sie sagen und bitten, vor Glück aus meinen Augen rinnen.
Weil ich euch liebe! Sie gelten hier als Boten, die einen Kuss euch bringen.
Ich schau in dein Gesicht und saug es förmlich in mich ein.
Ich habe Angst, jetzt zu erwachen und wieder ohne dich zu sein.
Nein, flüsterst du leise, es ist kein Traum.
Verzage nicht wir sehen uns wieder, die Ewigkeit ist doch nur ein großer Raum.
Und wieder steh ich auf der Erde und glaube es nicht.
Da höre ich deine Stimme, sie sagt: Ich liebe dich!

Jetzt weiß ich, es geht dir gut, ich werd es allen Menschen sagen.
Dass gibt mir wieder Mut, um deinen leeren Platz, leichter zu ertragen


Karin Lehmann

 

 

Verirrt

Kann es nicht verstehen,

was ist nur geschehen?

Wieder muss ich gehen.

Was war das für eine Welt,

die mich vollkommen entstellt.

Zu einer Fratze gemacht

und mächtiges Feuer entfacht.

Verirrt im Sumpf der Gefühle

und nun im Eiswasser der Kühle.

Ein Stein der wunderbaren Lust,

lastet jetzt auf meiner Brust.

Ich stolperte nur durch mein Leben

und du warst kurz da um mich hoch zu heben.

Was hab ich dir nur angetan,

dass ich es mir nicht verzeihen kann?

Du warst der Prinz in meiner Welt.

Hab dein Leben auf den Kopf gestellt.

War kurz mit dir im Märchenland,

doch die Realität hat mich überrannt.

Will wieder zurück zu dir,

doch mein Leben verbietet es mir.

Ich reiche dir meine Hand.

Bitte verzeih mir, mein Prinz aus dem Märchenland.

Karin Lehmann

 

 

Nur der Augenblick ist das was zählt

Real, dass war immer meine Welt,

doch nun sie mir nicht mehr gefällt.

Nur noch eine tiefe Leere ich spür,

wenn ich Liebe, Vertrauen und Ehrlichkeit hör.

Ich hab jetzt nicht mehr die Kraft,

zu ertragen die Lügen dieser Macht.

Falsche Worte, die immer noch  im Ohr mir klingen,

die mich zum Fliegen brachten und zum singen.

Als der erste Spross, das Licht erblickte,

wurde er schon zertreten und zerknickt.

Du sagtest, Sehnsucht die meinem Herzen Flügel verleiht.

Dachte du wärst mit mir für diese Leben bereit.

Warum frag ich dich, warum?

Doch bei dir blieb alles kalt und stumm.

Hast nicht mal den Mut mir gegenüber zu stehen

und in meine traurigen Augen zu sehen.

Vergessen mag ich sie nie, diese  Zeit.

War zum ersten Mal für die Erfüllung bereit.

Doch es ist  wohl so bestimmt, in meinem Leben,

diese Liebe, wird es für mich niemals geben.

Entschwinden will ich an einem warmen Ort,

wo man mich vielleicht lieb  und nie wieder schickt fort.

Dort werde ich endlich Ruhe finden,

und mich nie wieder an eine Liebe binden.

 
Karin Lehmann
 
 
Vorbei
Verbrannt mein Herz, es schreit vor Schmerz.
Die schwarze Kraft besiegt jetzt auch diese Macht.
In Schutt und Asche was einmal Liebe war,
zertreten, zerrissen, zerfetzt einfach nicht mehr da.
Das Blut wie Gischt bald überschäumt.
Der Körper nicht mehr willig, vor Leidenskrämpfe sich nur bäumt.
Ich schau zurück, auf eine wunderschöne Zeit
Es war die Zuflucht und die Wiege meines Seins
Hab gekämpft und jeden Moment mit mir geteilt.
Ich bin stolz auch jetzt noch hier zu sein.
Vorbei ist  vorbei.
Die Liebe war nicht, oder nur sehr klein.
Habe immer gehofft und geglaubt.
Mein Verstand hat mir  die Sinne geraubt.
Das größte Glück, was ich mir einst erträumte,
hat nur ganz sanft und leise angeklopft.
Doch ich hab es nicht gehalten und dabei versäumt,
wie immer gezweifelt und niemals gehofft
Dieses M al hat mein Zweifeln mir den Weg geebnet,
denn solche Worte sind mir noch nie begegnet.
Ich bin ein Mensch der noch an das Gute glaubt.
Das hat  mir fast den Verstand geraubt.
Damit hast du dein Ziel  erreicht.
Nun ziehst du  weiter,
denn Menschen mit Herz, machen es dir leicht.
Karin Lehmann

 

 

Nachterstedter Erdrutsch 18.07.2009

 
 

Tränen in meinen Augen


Natur, du kannst so wundervoll sein und uns blenden,

doch grausam kannst du  alles Schöne schnell beenden.

Der Mensch schleicht oft sich bei dir ein,

du schlägst zurück und machst ihn klein.

Mit Katastrophen wirfst  du ihn aus seinem Thron.

Du drohst mit  Wasser, Feuer und  Gewitter, im lauten Ton.

Gott wo bist du, ich rufe dich, hilf Mensch und Natur.

Warum frag ich dich? Im Einklang geht es weiter und das nur.

Hast dich ran geschlichen mitten in der Nacht

Und alles , was unser Leben war, kaputt gemacht.

 

Diesen Schmerz zu ertragen das kann ich nicht.

Machst alles zu Nichte, dass das Herz mir bricht.

Ich kann nur noch weinen und muss verstehen,

was hat du mit uns gemacht warum soll es nicht weiter gehen?

Unser Lebenstraum für immer zerstört.

Gott wo bist du warum hast du uns nicht erhört.

NATUR UND WIEDER HAST DU ALLES ZERSTÖRT!

 
WARUM?
 
Karin Lehmann

 

 

 
 
 

Osterhäschen, Osterhase

 

 
 
 

Osterhäschen, Osterhase

schau mal her ich möcht etwas.

Schenk mir doch ein Osterei,

und dann komm bei mir vorbei.

 
 

In der Hecke um die Ecke

Ist das große Osternest.

Viele bunte Ostereier,

liegen dort zum Osterfest.

 
 
 
 

Karin Lehmann 1964 im Alter von 10 Jahren geschrieben

 
Ostern
 
 

Das Osterfest, es ist soweit,

die bunten Eier stehen bereit.

Im Hasenhaus ist ein Geschrei,

die Werkstattarbeit ist vorbei.

Jetzt wird sich auf den Weg gemacht,

denn Alles hat man gut durchdacht.

Mit Kiepen, Körben und mit Wagen

Kommt jeder Hase angefahren.

Hat das Kind noch süße Träume,

springt das Häschen durch die Räume.

In den Gärten, Büschen, Hecken,

wollen die Eier sie verstecken.

Bricht der neue Tag dann an,

ist die Arbeit schon getan.

Der Hasenvater ruft, herbei!

Zu Ende ist die Plackerei.

Jetzt wird sich auf den Weg gemacht,

nach Hasenhausen und gelacht.

Ein kleines Lied dabei gesungen,

weil diese Arbeit gut gelungen.

Im Hasenhaus ist es jetzt still,

da jeder seine Ruhe will.

 

Karin Lehmann

 

Der kleine Osterhase Rudi
 
 
 
Das Osterhäschen Rudilein,
war von Statur sehr klein.
Als Häschen Nummer sieben,
war er der Kleinste nur geblieben.
Wenn Rudi dann mal traurig ist.
wird er von Mama, auf das Näschen geküsst.
Der Papa Hase sagt, mein Kind,
du wirst schon wachsen, sehr geschwind.
Doch Rudi schaut mit traurigen Augen
und kann es heute nicht mehr glauben.
So geht es jetzt schon Jahr für Jahr.
Er bleibt der Kleinste in der Hasenschar.
Was das schlimmste ist an Ostertagen,
nur große Hasen dürfen eine Kiepe tragen.
Der Papa denkt, geschwind,
mach ich Stiefel für mein Kind.
Als der Rudi aufgewacht,
hat er vor Freude laut gelacht.
Die Stiefel waren wunderschön
und er ist größer anzusehen.
Die Mama freut sich mit dem Kind,
sagt: Rudi komm mal her geschwind.
Was er dann sah, war wunderbar.
Eine Kiepe, gemacht von seinem Großpapa.
Hier Rudi, nur für dich allein,
soll diese schöne Kiepe sein.
Mit Tränen in den Augen, sagt Rudi, Dankeschön.
Nun kann ich endlich auch zu den Kindern gehen.
 
 
Karin Lehmann
 
 
 

 Das faule Osterhäschen

 
Luisa, sprach die Frau Mama
das Osterfest ist jetzt bald da.
Doch du schläfst in den Tag hinein
und andere müssen fleißig sein.
Ach Mama, ich bin viel zu schwach
und werde gar nicht richtig wach.
Das höre ich nun schon jedesmal,
die Arbeit die ist dir doch egal.
Nur zum Spielen und zum Essen,
bist du da und ganz besessen.
Auch die Hasenschule nimmst du leicht,
hast nicht mal dort, dein Ziel erreicht.
Was soll ich mit dir machen?
Mir ist gar nicht mehr zum Lachen.
Mama, las doch gut heut sein,
bring mir schnell mein Essen rein.
Nein mein Kind, dass ist vorbei,
mag nicht mehr die Schluderei.
Und weil es ihr gar lästig ist,
besinnt sie sich auf eine List.
Ab heute sollst du ganz allein
kochen und sehr fleißig sein.
Ohne Hilfe und wenn es nicht gelingt,
gibt es auch keine Rübe für dich,  mein Kind
Und hör schön zu du kleine Maus,
zum Spielen gehst du nicht mehr raus.
Das war zu viel und nur gerecht,
Luisa ging es mächtig schlecht
und fällt vor Schreck und Graus,
aus ihrem warmen Bettchen raus.
Mama ich sehe alles ein
und möchte ab heute fleißig sein.
Luisa hat sich schnell besonnen
und mit der Arbeit dann begonnen.
Voll Ängstlichkeit und großer Hast,
hat sie heut diesen Entschluss gefasst.
Die Mama lacht, mit Drohen und Belehren,
konnte sie Luisa heut bekehren.
 
Karin Lehmann

 

 

 

 

 

 

 

Weihnacht, was braucht es Worte mehr

 

Nun ist die Zeit schon wieder ran,

bald kommt zu uns der Weihnachtsmann.

Der große Alte macht sich bereit,

fängt an zu packen, denn es wird höchste Zeit.

Ein Riesensack, ganz neu gewebt,

der von dem Mond bis zur Erde schwebt.

Drei Englein haben ihn bestickt

und an die Elfen dann verschickt.

Geschenke und viele Gaben

die sie von Hand gefertigt haben,

liebevoll verpackt und dekoriert,

aufs Band gelegt und transportiert.

 sorgfältig kontrolliert,

abgestempelt und sortiert.

Denn alles hier in dieser Nacht,

muss geplant und gut durchdacht,

auf eine lange Reise gehen

und pünktlich, an Ort und Stelle stehen.

Denn einen Fehler könnte sich der alte Mann nie verzeihen,

sind es doch Kinder, die warten und sich sehr darüber freuen.

Auch an die Armen hat er heut gedacht,

mit einem Hauch der Liebe,

in ihrem Herzen, ein Feuer entfacht.

Viele Sternlein lässt er auf unsere Erde streuen,

damit sich die Menschen, an dieser Pracht erfreuen.

Alle Menschen halten ihre Herzen heute in der Hand

Und bringen, Frieden über das ganze Land.

 

Ein Lichtlein zünden wir jetzt an,

hört es naht der Weihnachtsmann.

 

Karin Lehmann

 

 

 

WEIHNACHTSGLITZERN

 

 

 

Reich mir deine Hand,

wir steigen auf die Wolken

und fliegen übers Land.

 

In diesem schönen Wolkenbett

da ist es kuschelig warm und nett.

 

Der liebe Gott zeigt uns den Weg.

Er stupst uns zärtlich an

und rechts und links die Engelein

sie ziehen ihre Bahn.

 

Wie Gold und Silber glänzt die Welt.

Wollt ihr nicht mit uns gehen?

Ihr braucht kein Reichtum und kein Geld

Um diese Herrlichkeit zu sehen.

 

Die leisen Lieder und die Liebe

Sie schmücken die festliche Nacht.

Darum lasst uns still genießen diesen schönen Tag,

denn man weiß niemals ob ein gleicher kommen mag.

 

Karin Lehmann

 

 

 

 

 

 

Weihnacht

 

 

 

Die Tage sind dunkel die Nächte sind lang,

doch uns ist vor dieser Zeit gar nicht bang.

Denn jedes Jahr zur gleichen Zeit

Kommt zu uns die Heiligkeit.

Und drinnen, selbst im engsten Raum,

steht ein wunderschöner Baum.

Der Christbaum ist der schönste, den wir auf Erden kennen

und Lichter die wie Sterne an seinen Zweigen brennen.

In dieser Selig Nacht ist einst der Herr geboren.

Drei heilige Könige hatten ihn auserkoren.

Da lag ein Duft von Weihrauch und Myrre in der Luft.

Auch das Gefühl der Liebe, es kam schon aus der Wiege.

Die Tore zum Herzen, in dieser Nacht,

hat jeder Mensch weit aufgemacht.

Meine Hand hält deine Hand,

ich schau in deine Augen.

Es ist für uns das Märchenland,

das kann uns niemand rauben.

Wir zünden unsre Lichter an und singen leise Lieder.

Ein wohliger Klang zieht durch den Raum, diese Zeit kommt immer wieder.

Allen Menschen auf dieser Welt Gottes Segen,

Glück,  Frieden und Freude auf allen ihren Wegen!

 

 

wünscht Euch vom ganzen Herzen

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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